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Botox

Botulinum Toxin A (kurz Botox) ist ein Eiweiß (ein Protein), das von speziellen Bakterien gewonnen wird. Botox ist der generische Name des Arzneimittels, der von dem Bakterium Clostridium botulinum unter anderem als Exotoxin (Eiweiß) produziert wird. Es gibt inzwischen sieben Subtypen Botuliniumtoxin Typ A - G, die sich nicht nur in der biochemischen Eigenschaft, sondern auch immunologisch und pharmakologisch unterscheiden. Die Giftwirkung der Eiweißstoffe beruht auf der Hemmung der Signalübertragung von Nervenzellen.

Bulkamid

Bulkamid ist ein sogenanntes "bulking agent" - ein chemischer Füllstoff. Das sterile Hydro-Gel besteht zu 97,5 % aus Wasser und zu 2,5 % aus vernetzten Polyacrylamiden. Nach seiner Einbringung bildet sich ein bindegewebartiges Netzwerk und verbindet sich mit dem Körpergewebe. Das Hydrogel löst sich nicht auf und kann deshalb dauerhaft wirken.

Blasenkapazität

Fassungsvermögen der Harnblase; normalerweise bei Frauen 200 - 400 ml, bei Männern 300 - 500 ml

Biofeedback

Biofeedback bezeichnet ein Verfahren, bei dem körperliche Vorgänge gemessen und sichtbar gemacht werden. Auf diese Weise werden Zustände und Vorgänge im Körper, die dem Bewusstsein sonst verschlossen sind und komplett unterbewusst ablaufen, bewusst gemacht. Entspannung wird so messbar, erlebbar und trainierbar.

Beckenboden

Beckenboden ist der bindegewebig-muskulöse Boden der Beckenhöhle. Auf Grund der unterschiedlichen Körperhaltung und Beckenstellung bezeichnet der Begriff Beckenboden bei den vierfüßigen Säugetieren die von Scham und Sitzbein gebildete Ventralfläche des knöchernen Beckens.

Beckenbodenmuskeln

Beckenbodenmuskeln sind eine Muskelgruppe innerhalb des Beckens, die dessen Boden bilden. Sie umgeben die Harnröhre (Blasenpassage), die Vagina und den Anal-/Darmbereich und sollten zusammen mit den Schließmuskeln diese Körperöffnungen kontrollieren können, um das Austreten von Urin oder Stuhl zu verhindern. Diese Muskeln unterstützen außerdem die Harnröhre, Blase, Gebämutter und das Rectum und widerstehen dem steigenen Unterleibsdruck während physischer Anstrenungen.

Beckenbodengymnastik

Beckenbodengymnastik oder Beckenbodentraining, nach seinem Erfinder Arnold H. Kegel (1894-1981) auch Kegelübung genannt, dient dazu, die Muskulatur des Beckenbodens zu trainieren. Dies ist wie bei jeder anderen Muskelgruppe möglich. Allerdings ist ein gezieltes Training der Beckenbodenmuskulatur für viele Menschen schwierig, weil es sich dabei um "unsichtbare", im Körperinneren verborgene Muskeln handelt.